Das Training

 

Im Training ist eine unübersehbare Vielzahl von Techniken möglich. Daher geht es vorrangig darum, die Prinzipien des Ninjutsu zu erlernen und so regelmäßig zu trainieren, dass sie ohne unser Zutun aus dem Unterbewussten abgerufen werden, wie es bei einem Menschen geschieht, der ins Wasser stürzt und sofort schwimmt, sofern er es zuvor gelernt und trainiert hat. Unsere Trainingsstruktur umfasst neun Aspekte:     

  • Kamae (Kampfhaltung, die der momentanen Emotion entspricht)

  • Taihenjutsu (Rollen, Bewegungslehre)

  • Dakentaijutsu (Schlag- und Tritttechniken)

  • Jutaijutsu (Greif-, Hebel- und Wurftechniken)

  • Budogo (Waffentechniken, historische Waffen, Alltagsgegenstände)

  • Mokuso (Meditations- und Wahrnehmungsübungen)

  • Okyo Shochi (Erste Hilfe)

  • Zanzon Ho (Survival, Leben in der Natur)

  • Kenko Undo (Konditions- und Dehnungsübungen)

Mit dem Training liegt ein komplettes Selbstschutz- und Selbstverteidigungssystem vor, in das Elemente dieser Ryu, die im Laufe der Geschichte Japans entstanden, ihren Eingang finden. Es enthält sowohl unbewaffnete Techniken und Taktiken wie auch den Gebrauch von historischen Waffen (Bokken, Bo) und Alltagsgegenständen zum Selbstschutz. Eine wesentliche Basis ist das Vertrauen auf unsere Emotionen und damit verbunden auf unser Ganzkörpergefühl und die hierzu entsprechenden Bewegungen des ganzen Körpers (Taijutsu).